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Was ist bei Einsatz von Firebird unter Lazarus zu beachten

Es gibt einige Fallen, die man kennen sollte, damit man nicht sehr viel Zeit und Mühe für Komplikationen verwendet, welche vermeidbar sind. Ich bin über ein paar solche Fallen gestolpert.

Die hier angeführten Tips gelten auf jeden Fall beim Einsatz von Firebird unter Lazarus und sind unabhängig von der ZEOS Komponente gültig. Ich arbeite derzeit ausschließlich auf Windows. Inwieweit das unten angeführte auch für Linux, etc. zu gebrauchen ist, weiß ich nicht.

Pfadangaben und Firebird (Superserver) Fehlermeldungen

Es ist kommt nach einer Neuinstallation, zumindest unter ZEOS, fast immer zu einem Fehler, dass kein Zugriff auf die Datenbank möglich ist und/oder dass firebird... .dll nicht gefunden werden können. Nun haben Sie die Möglichkeit, die DLLs in das system32 etc. und/oder in das Lazarus Verzeichnis zu kopieren, was meistens Abhilfe schafft. Die elegantere Möglichkeit ist jedoch, zumindest unter Windows, den Pfad zu den ausührbaren Firebird-Dateien dem PATH in den Systemeigenschaften hinzuzufügen. Das folgende Beispiel wurde unter Windows XP ausgeführt.

Rufen Sie zu die Systemsteuerung->Systemeingenschaften auf und dort den Reiter "Erweitert". Klicken Sie auf den Button 'Umgebungsvariablen" in der Mitte fast unten. Es erscheint das Fenster Umgebungsvariablen mit Benutzervariablen (für den aktiven Benutzer) und Systemvariablen (gilt für alle Benutzer). Suchen Sie in der Systemvariablenliste  die Variable "Path" klicken Sie darauf und dann auf "Bearbeiten" und fügen Sie den Pfad zum "bin"-Verzeichnis der Firebird Installation, getrennt mit einem Semikolon, hinzu. Bei mir war das beispielsweise "C:\Programme\Firebird\Firebird_2_1\bin;" und nach dem Hinzufügen sollte der Inhalt etwa folgendermaßen aussehen: "%SystemRoot%\system32;C:\Programme\Firebird\Firebird_2_1\bin;".  Bestätigen Sie jetzt alle (drei) geöffneten Fenster mit Ok. Jetzt sollte dann keine Fehlermeldung mehr kommen, wenn Sie mit Lazarus und Firebird arbeiten. Sollte es dennoch Probleme geben, dann überprüfen Sie noch einmal den Pfad. Gehen Sie auf Start->Ausführen und geben Sie hier "command" ein.

Geben Sie im erscheinenden DOS-Fenster "path" ein und der Standard-Suchpfad wird angezeigt. Sollte der Firebird Suchpfad nicht richtig in den Pfadangaben enthalten sein, so müssen Sie den obigen Vorgang wiederholen und den Pfad richtig stellen.

Embedded Server:

Der Embedded Server (bezieht sich derzeit auf V 2.1) kann unter Windows in einem virtuellen Laufwerk gemeinsam mit der Applikation installiert werden.

Ein sehr gutes Tutorial für Firebird 1.5 ZEOS und Delphi, aber es gilt eigentlich alles ebenso für Firebird 2.1, ZOES und Lazarus, gibt es hier:

ZEOS Library - Einsatz mit Delphi und Firebird (deutsch)

Installierter (Super) Server und virtuelles Laufwerk

Ich habe zuerst den Embedded Server installiert gehabt, und der hat nach einigen Anläufen tadellos funktioniert.  Dann habe ich Firebird (bezieht sich derzeit auf V 2.1) als Superserver auf meinem Laptop installiert. Firebird ist anstandslos gelaufen, der Embedded Server ist anstandslos gelaufen, wenn ich jedoch mit dem Superserver auf die gleiche Datenbankdatei zugegriffen habe ist immer die Fehlermeldung "-904 unavailable resource" gekommen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte Lazarus auf einem virtuellen Laufwerk installiert (c:subst L: C:\MeinLazarus) auf die dort liegende Datenbankdatei zugegriffen. Scheinbar kann der Superserver ein virtuelles Laufwerk nicht auflösen.

Firebird Embedded und (Super-) Server

Um auf die Datenbank, unabhängig ob Embedded oder Server, zu arbeiten müssen folgende Einstellungen (ohne Anführungszeichen) bei den Zugriffskomponenten gesetzt werden:

Hier ein Bild, wie das unter ZEOS ausschaut:

"SYSDBA" und "masterkey" (ohne Anführungszeichen) sind die Standarduser und Standardpasswort für Datenbankdateien, denen noch keine User und Passwörter zugewiesen sind. Um eine Verbindung zu prüfen, reicht es, diese Einstellungen vorzunehmen.

Wenn Connected dann auf True gesetzt wird und keine Fehlermeldung erfolgt, können Sie davon ausgehen, dass die Verbindung korrekt ist und mit der Datenbank gearbeitet werden kann.

 

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